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Deutschland darf kein Eldorado für Mautpreller bleiben PRESSE - INFORMATION des LANDESVERBAND BAYERISCHER TRANSPORT- UND LOGISTIKUNTERNEHMEN LBT. München. - Die in der Magazinsendung "Frontal" dargestellten Zustände bei der Mautkontrolle sind ein Beleg für das dünne Eis, auf dem sich die Lkw-Maut in Deutschland befindet. Zahlreiche Ungereimtheiten bei den bisher veröffentlichten Zahlen ließen darauf schließen, dass eine Großzahl von Mautprellern unterwegs sein muss. Dafür spricht schon die Tatsache, dass drei Viertel aller Mautbuchungen im "automatischen System" per On-Board-Unit erfolgen sollen, während nur ein Viertel über sogenannte Buchungsautomaten vorgenommen wird. Das Internet spielt für das Entrichten der Lkw-Maut keine Rolle (unter 3 %). Da nicht einmal die Hälfte aller mautpflichtigen Fahrzeuge über eine On-Board-Unit verfügt, ist das Übergewicht der Buchungen im automatischen System nicht nachvollziehbar. Rein rechnerisch könnte sich auf diese Weise die Zahl der geprellten Mautfahrten auf bis zu 25 % belaufen. Eine exakte Hochrechnung der Mautprellerquote kann aber nur erfolgen, wenn alle Buchungsdaten auf den Tisch kommen und nicht nur die Gesamtsumme der Lkw-Maut für den Monat Januar (209 Mio. EUR). Die Höhe dieses Betrags ist nur vor dem Hintergrund eines äußerst schwachen Beförderungsmonats und einer im Transportsektor nahezu unbedeutenden ersten Januar-Woche zu erklären. LANDESVERBAND BAYERISCHER TRANSPORT- UND LOGISTIKUNTERNEHMEN e.V. |
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